ÜBER UNS

Sensationell: Doo Wop aus ... Bielefeld! Umwerfende deutsche Texte, eigene Songs und Spitzen-Cover-Versionen - sogar die Amerikaner jubeln...! Die Crystalairs singen eine formidable, unkopierbare Mixtur aus klassischem Rock'n'Roll, Spuren von Country-Balladen, Vokalgruppen-Harmoniegesang und maritimen Schlagern der 50er- und 60er-Jahre. All das ist passgenau verpackt in einem Doo-Wop-Mantel. In 25 aktiven Jahren (mit acht LPs, einer EP und zehn Singles) haben sich die Crystalairs eine Stammgemeinde ersungen und erspielt, national wie international. Selbst im Mutterland des Doo Wop wird gejubelt, die Amerikaner lieben diese unkonventionelle Formation.


Nach einigen Jahren mit ausschließlich englisch getexteten Songs haben die Crystalairs im Jahre 2008 mit 'Die ganze Welt' zum ersten Mal ein Album in deutscher Sprache aufgenommen; mit Eigenkompositionen, auf denen sie - neben außergewöhnlichem gesanglichen Können - zusätzlich mit umwerfenden Texten brillieren; und auch Cover-Versionen von Songs, die u. a. Rick Nelson, Don Gibson, Marty Robbins und Dion and The Belmonts schon vor Jahrzehnten populär machten, präsentieren die Ostwestfalen auf völlig eigenständige Art und Weise. Titel wie 'El Paso', 'Melba aus Melbourne', 'Bombay Girl' und 'Die Sterne von Tonga' signalisieren den globusumspannenden Charakter des Projekts. 'Jung und verliebt', 'Meer voller Tränen' und 'Einen Ring mit zwei blutroten Steinen' betonen den romantischen, doch niemals sämigen Zuschnitt. Seit diesem Album stehen die Crystalairs für hochwertig und vielschichtig arrangiertes Material; sie sind gefühlsbetont, aber ohne Kitsch; sie schauen zurück, sind aber meilenweit von plattem, abgekupfertem Retro-Sound positioniert. Und ihre verzahnten, makellos arrangierten Gesänge befinden sich auf allerbestem Weg in eine Perfektion, die niemals zum Selbstzweck erstarrt: Diese Gruppe rollt auf einem Extragleis, geht Schubladen gekonnt aus dem Weg.


Die in der Folgezeit von 'Die ganze Welt' produzierten Alben ('Westwärts', 'Christmas With The Crystalairs' usw.) haben nun endgültig ein Publikum erreicht, das weit über die kleinen Szene-Bühnen und Indie-Ladentische hinausgeht. Mehr und mehr und quasi absichtsfrei gelang es der Gruppe, sich auf sympathische Weise auch im kommerziellen Bereich zu positionieren. Und so verwundert es nicht, dass gerade das vorgenannte Weihnachtsalbum bis in die Spitzen der deutschen Airplay Charts aufsteigen konnte.

Darüber freuen sich die vier Jungs, für die ich, der ich nicht genannt werden möchte, diesen kleinen Text geschrieben habe.